Klima? Positiv!

Kreativ-nachhaltige Hotelführung mit Respekt vor Mensch, Tier und Umwelt

„Es muss Sinn machen für alle“ – ein klares und gleichzeitig hochanspruchsvolles Ziel, nach dem die Cousins Franz und Hannes Lichtmannegger das Konzept des Berghotel Rehlegg in Ramsau bei Berchtesgaden ausgerichtet haben, das sie als Familienbetrieb in der dritten Generation führen. Schon seit vielen Jahren werden Nachhaltigkeit und Umwelt­schutz im Berghotel Rehlegg in allen Bereichen gelebt und stetig weiter implementiert. Nachhaltigkeit, Achtsamkeit und Respekt vor Natur, Tier und Mensch sind hier essenziell.

Erstes klimapositives Hotel in Oberbayern

Das Berghotel Rehlegg ist als erstes Hotel in ganz Oberbayern klimapositiv. Genauer: Das Haus hinterlässt mittels klimapositiver Über­nachtungen und einer CO2-neutralen Webseite einen positiven CO2-Fußabdruck. Das heißt, es bindet mehr Kohlenstoff­dioxid als es ver­ursacht. Um den eigenen Restausstoß zu kompensieren, beteiligt sich das Rehlegg aktiv an Wald-Aufforstung im In- und Ausland, zum Beispiel als Teil des Klima-Hotel-Walds in Panama. Und auch in der eige­nen Region trägt das Rehlegg-Team viel zu einer aus­gewo­genen Umwelt bei: Nachdem ein schwerer Winter 2018 auf 2019 am Ramsauer Gröll­berg schwere Schneeschäden hinterlassen hatte, machte das Team am 3. Oktober 2019 erstmals bei der bundesweiten Initiative #einheitsbuddeln mit und pflanzte junge Lärchen auf dem Areal. Nun führt das Hotel die Aktion fort, indem für jeden fünften Gast, der an einem Freitag anreist, ein Baum gepflanzt wird. Freitag im Sinne von Fridays for Future? – Nein, ein noch besserer Grund: Dies ist der Wochen­tag mit den meisten Anreisen im Berg­hotel Rehlegg. Im Jahr 2020 konnte das Hotel­­team mit Schaufeln ausgerüstet 120 Lärchen und 30 Fichten in einem Wald­stück am Hoch­schwarzeck pflanzen. Der lang­fristige Effekt: Mit der Aufforstung werden die Freiflächen, die durch Schneeschäden entstehen, wieder be­deckt. Ohne diesen Schutzwald verändert sich der Boden und verliert dadurch Humus, der je­doch CO2 bindet und damit wertvoll für das Klima ist. Kurz: Wo Humus fehlt, ent­weicht CO2 in die Atmosphäre - dem wirken die neuen Bäume entgegen. Nicht nur im Wald, sondern auch in der Land­wirtschaft stellt der Verlust von aus­rei­chend humosen Böden eine Heraus­forderung dar, denn die moderne Bewirt­schaft­ung von Feldern lässt die Schicht des Humus­bodens dünner werden. Zudem ist Humus­aufbau ein langwieriger Prozess, der zusätzlich auch noch kostenintensiv für den Bauern ist. Daher setzt das Rehlegg seit 2019 auf sogenannte „Humus­-Zerti­fi­kate“ und gleicht damit über die Initiative CarboCert diesen finanziellen Mehr­auf­wand für den Landwirt aus – unter der Bedingung, dass sein Humus­boden wirklich zugelegt hat. Partner der ersten Stunde war bei dem Projekt Landwirt Hubert Mühl­hauser, ein lang­jähriger Partner und Lieferant des Hotels aus der Region. Um seinen Boden gesund zu halten, düngt er beispiels­weise mit Kompost statt mit Jauche. Mini­­male Boden­bearbeitung und Dauerbegrünung sind ange­sagt anstelle von Pflug und Winterbrache. Zusätzlich erhöht der Landwirt die Pflanzen­vielfalt und setzt ver­mehrt auf Misch- statt auf Mono­kulturen. Im Gegenzug erhält er durch die Humus-Zertifikate des Rehlegg einen Be­trag von 13.500 Euro – der Ausgleich für jähr­lich 300 Tonnen CO2, die das Hotel damit kom­pensiert. Und das direkt vor der eigenen Haustür.

Regenerative Energie

Das Hotel erzeugt selbstständig Energie über die Solarthermie-Anlage auf dem Hotel­­dach. Hierbei können im Jahr 70.000 Kilo­watt­stunden Strom produziert werden, wodurch das Haus 14.000 Liter Heizöl im Jahr einspart. Die An­lage beheizt Hallen- und Freibad und deckt einen Großteil des gesamten Warm­wasser­bedarfs. Zusätzlich besitzt das Haus zwei Blockheizkraftwerke, die 370.000 Kilo­wattstunden Strom jährlich produzieren. Das Rehlegg kann da­durch 70 Prozent des benö­tigten Stroms selbst erzeugen. Den Rest be­zieht es als Ökostrom aus der Wasser­­kraft des Inns.

„In unserem Klimahotelwald in Panama haben wir zur zusätzlichen Kompensation unseres CO2-Ausstoßes in den letzten Jahren bereits über 23.000 Bäume gepflanzt und damit eine Fläche von über 210.000 Quadratmetern renaturiert.“
Franz Lichtmannegger
Inhaber Berghotel Rehlegg

Klimafreundliche Ausflüge mit dem Reh-Mobil

Mit dem „Reh-Mobil“ erkunden Reisende um­welt­schonend das Berchtesgadener Land. Das kleine E-Auto können Gäste des Berghotel Reh­legg kostenlos ausleihen und damit bis zu 160 Kilometer Strecke machen. Eine E-Tank­stelle gibt es am Hotel und das Tanken ist für Gäste sogar kostenlos. Zusätzlich bietet das Haus einen E-Moun­tain­bike-Verleih an, die opti­mal zum Erkunden der alpinen Landschaft sind.

Mit dem Rehmobil geht's elektrisch durch die sagen­umwobene Alpenlandschaft.

Lieferanten sind Nachbarn

Bei Lebensmitteln setzt das Rehlegg voll auf regionalen Wareneinkauf und versucht alles, was aus der Region bezo­gen werden kann, auch von dort zu beschaffen. Dies stärkt die Wert­schöpfung vor Ort und die Gäste wissen, wo­her die Pro­dukte kom­men, die auf dem Rehlegger Genussbuffet angeboten werden. Außerdem handelt das Hotel so im Sinne seiner Verantwortung für die Umwelt, Mensch und Tier, denn die Familie Lichtmannegger ist überzeugt: „Billig zahlt sich nie aus“. Fleisch und Fisch kommen ausschließlich von regionalen Kleinbauern aus der Ram­sau, die maximal zwei Kilometer entfernt sind. Dabei wird auf artgerechte Tier­hal­tung geachtet. Das Wildfleisch liefern die drei Berufsjäger des National­­parks Berch­tes­gaden – denn obwohl 75 Prozent der Nationalparkfläche ganzjährig in einer Ruhe­zone liegen, so muss der Bestand von Rehen, Hirschen und Gämsen im rest­lichen Viertel kontrolliert werden, da die Tiere hier keine natürlichen Feinde haben. Verschiedene Käsesorten bezieht das Rehlegg aus lokalen Sennereien. Außerdem be­­schäf­tigt das Hotel seit einiger Zeit eine eigene Zuckerbäckerin. Für die Gerichte in den drei hoteleigenen Restau­rants werden traditionell alpenländische Rezepte mit modernem Kochen kombiniert – das bedeutet neben bayeri­schen Klassikern aus saiso­nalen Zutaten mehr vegetarische Alternativen, köstliche, exotische Aromen und neue Inno­vationen wie beispielsweise eine Nussquetsche auf dem Frühstücks­buffet, die frische Nuss-Schoko-Creme ohne Zusatzstoffe liefert. Zusätzlich kommen folgende Produkte aus der Region: Freilandeier, Gemüse, Ge­treide, Brot und Backwaren, Nudeln, Milch und Molkerei­produkte, Mineralwasser, Säfte, Tee und Kaffee, Bier, Obst- und Edelbrände sowie lokaler Gin und Amaro nach italienischem Original­rezept. Honig liefern die hoteleigenen Bienen.

Grüner Tipp: Auf der Webseite listet das Berghotel Rehlegg viele seiner Lieferanten aus der Region unter dem Stich­wort Lauter gute Adressen - wer im Berchtes­ga­dener Land Urlaub macht, kann sich also selbst von der regionalen Qualität über­zeugen.

Tierisch gute Initiativen

Nach Herzenslust „rumsauen“ dürften die Schwarzen Alpenschweine, deren Zucht das Berghotel Rehlegg unter­stützt. Zudem ist das Hotel auch Hauptabnehmer des Fleisches. Früher einmal heimisch, wurde das Schwarze Alpen­schwein mehr und mehr von den herkömmlichen Mastschweinen verdrängt, bis es Anfang des 20. Jahr­hunderts ganz verschwunden war. Die Familie Lichtmann­egger brachte es vor eini­gen Jahren in die Ramsau zurück. Im Stall der zwei Partner­bauern toben mittler­weile jedes Jahr wieder mehrere der kleinen dunklen Ferkel umher. Die schwar­zen Alpen­schweine sind im Vergleich zu den rosafarbenen Rassen robuster und absolut freiland­tauglich, zumal ihr dunkles Borsten­kleid sie besser vor der Sonne schützt. Außer­dem sind sie gerne in Bewegung und wachsen daher langsamer als ihre rosa­farbenen Ver­wandten. Daher dürfen die Rehlegg-Schweine, wann immer es geht, auf der grünen Wiese leben – richtige Glücksschweine sind diese borstigen Alpen­bewohner.

Rumsauen erwünscht: Die Schwarzen Alpenschweine hat die Familie Lichtmannegger ins Berch­tesgadener Land zurückgeholt und unterstützt die Zucht der robusten Schweinerasse auf einem lokalen Bauernhof.

Die Frühstückseier im Rehlegg kommen von besonders glücklichen Hühnern: Mit ins­gesamt 15 Hennen und einem Hahn der gefährdeten Rasse Augsburger Huhn, die im benachbarten Bayrisch Gmain auf der grünen Wiese gackern und scharren dürfen, startete das Hotel 2018 eine Partnerschaft mit dem dortigen Haus Hohen­­fried. Mittlerweile gab es mehrfach Nachwuchs. Selbstverständlich dürfen auch die Bruder-Küken bei der Hühnerschar bleiben und munter weitergackern, während die weib­lichen Hühner fleißig Eier legen. Fast 30.000 „Mitarbeiter“ mit Flügeln wohnen auf der Wiese hinter dem Hotel. Die Hotel­bienen liefern nicht nur Honig fürs Frühstücks­buffet, sondern auch Wachs für die Berg­frische-Massagetaler, die im Labor der Reh­legger Kräuter­­fee für die eigene Natur­kosmetik­linie hergestellt werden. Die Almwiese hinter dem Hotel beher­bergt fast 70 ver­schie­dene Pflanzen und schafft ein Paradies für zahlreiche Tier- und Insektenarten, wie Nacht- und Tag­falter, Wald-, Honig-, Furchen-, Sand- und Blattschneiderbienen. „Was auf der Wiese wachsen will, darf wachsen“, sagt Franz Lichtmannegger – eben ganz im Sinne eines guten Bodens und der Artenvielfalt.

Fast alles, was im Rehlegg auf den Tisch kommt, bezieht die Familie Licht­mann­egger aus der Region. Dabei über­zeugen sich die Hoteliers immer wieder persönlich davon, wie es den Lieferanten sowie den Bauern und ihrem Vieh geht – zum Beispiel den Lämmern, die den Sommer auf der Hochalm verbringen:

Alpenkräuter-Wellness hausgemacht

Eine eigene Kräuterfee: Bereits seit mehreren Jahren ist Doris Hasenknopf als Reh­legger Kräuterfee im Hotel bekannt und kümmert sich um den kleinen Garten mit Almkräutern. Im Lockdown ist aus der Kräuterpädagogik eine weiter­führende Idee entstanden. Fortan hat die Fee nun ein eigenes Labor und zaubert darin die hotel­eigene Natur­kosmetik-Linie, die auf Basis von Heilkräutern und -pflanzen pro­du­ziert wird. Die Produkte werden unter streng öko­logischen Richtlinien hergestellt und kommen im SPA-Bereich sowie im Hotelshop zum Einsatz. Zusätzlich nutzen die Wohl­fühl-Experten im Almwies’n SPA für alle Be­hand­lungen reine Naturkosmetik.

Um Müll auch im Badezimmer zu vermeiden, verzichtet das Rehlegg-Team zudem auf einzeln verpackte Kosmetika. Stattdessen finden Gäste unver­packte Hand- und Körperseifen aus Bio-Schafs­milch mit Honig und Eisenkraut und Mandelöl in den Hotel­bädern, die nicht nur gut für die Umwelt, sondern auch besonders haut­ver­träglich sind.

Alles ganz natürlich: Die handgemachte Kosmetik der Rehlegger Kräuterfee gibt es im Hotelshop online und offline zu kaufen. Als Wellnesshotel achtet das Rehlegg außerdem darauf, dass im Spa­-Bereich ebenfalls natür­liche Pflegelinien verwendet werden.

Grünes Housekeeping mit effektiven Mikro­organismen

Da atmen alle auf: Das Hotel verzichtet kom­plett auf chemische Reinigungsmittel und reinigt alle Zimmer und öffen­t­lichen Bereiche ausschließlich biologisch mit effektiven Mikro­organismen, kurz EM. Diese bestehen zum größten Teil aus Hefen, Milchsäure-Bakterien und Photosynthese-Bakterien und sind weder für das Ab­wasser noch für das Grund­wasser eine Belastung – im Gegenteil: Mit dem Putz­wasser können anschließend noch Blumen gegossen werden. Dabei sind die einhundertprozentig natürlichen Reiniger auch absolut effektiv: Die Flächen sind nach dem Wischen wie frisch poliert und die effektiven Mikro­organis­men wirken anti­statisch, was den Vorteil hat, dass sich Staub nicht wieder so leicht auf den glatten Ober­flächen ansammelt. Gäste und Mitarbeiter be­stätigen das ange­nehme Raum­klima. Seit der Umstellung auf EM spart das Rehlegg jährlich tonnenweise chemische Reinigungs­mittel. Zudem liefert mit EM Chiemgau eine bayerische Firma die Bio-Putzmittel, was der regionalen Verantwortung des Hotels voll ent­spricht.

„Unser Anspruch als nachhaltiges Hotel an Reinigungsmittel lautet: absolut hygienisch und uneingeschränkt umweltfreundlich. EM erfüllt das perfekt.“
Franz Lichtmannegger
Inhaber Berghotel Rehlegg

Zu Hause in Bergsteigerdorf und Biosphärenregion

Direkt am sagenumwobenen Watzmann: Das Berghotel Rehlegg liegt in Deutsch­lands erstem Bergsteigerdorf. Be­reits 2015 wurde Ramsau mit dem Qualitätssiegel Berg­steiger­dorf ausgezeichnet, das von sanftem Touris­mus, Natur­schutz, der Förde­rung von Land­wirtschaft in der Region und nachhaltigem Umgang mit der Natur zeugt. So bewah­ren Bergsteigerdörfer in besonderem Maße Kultur und Traditionen des Alpenraumes. In all diesen relevanten Berei­chen setzt auch das Berghotel Reh­legg an und hat zahlreiche Maßnahmen im Sinne des Qualitäts­siegels integriert – von Kooperationen mit regionalen Erzeugern über die Wiederaufzucht der alten Schweine- und Hühnerrassen bis hin zur Aufforstung des Lärchenwaldes gleich hinter dem Hotel.

2018 ist das Berghotel Rehlegg zum ersten Kooperationspartner der UNESCO-Bio­sphärenregion Berchtesgadener Land ernannt worden. Bei den Biosphärenregionen, die weltweit existieren, handelt es sich um bei­spiel­hafte Aus­schnitte sämtlicher glo­baler Land­schaftstypen. Die Biosphärenregion Berchtesgadener Land spiegelt die alpine Natur- und Kulturlandschaft wider. Georg Grabner, Landrat des Landkreises Berchtes­gadener Land, und Dr. Peter Loreth, Biosphä­renregionsleiter, loben das Hotel als „Zünder am Motor“. „Es braucht positive Vorbilder und mit dem Rehlegg hat man ein solches ge­funden“, so Grabner. Die Aufgabe des Berghotel Rehlegg als Koop­era­tionspartner ist es, als Botschafter den Gedanken der UNESCO-Bio­sphären nach außen zu transportieren. Schon 1990 wurde die inzwischen rund 840 Quadratmeter große Region von der UNESCO aner­kannt und gilt seitdem international als Biosphärenreservat. Damit gehört die Re­gion im süd­lichen Ober­bayern zu einem weltumspannenden Gebiets­system, das in seiner Gesamtheit alle Land­schaftstypen re­prä­sen­tiert. Die Biosphä­ren­region Berch­tesgadener Land spiegelt die Natur- und Kulturlandschaft im Alpenraum wider. Erst 2010 wurde die Biosphärenregion erweitert und somit auf den gesamten Land­kreis Berchtesgadener Land ausgedehnt.

„Wir sehen unsere Aufgabe nicht nur im Beherbergen von Gästen, sondern haben auch verstanden, dass wir Verantwortung tragen. Wir müssen diesen schützenswerten Lebensraum entsprechend behandeln und den Biosphärengedanken nach außen tragen.“
Hannes Lichtmannegger
Inhaber Berghotel Rehlegg

Vom Bergbauernhof zum nachhaltigen Wellnesshotel

Früher ein einfaches Bauernhaus, erwarb 1917 Sebastian Lichtmannegger das Anwe­sen für sich und seine Familie. Neben der Land­wirt­schaft betrieben er und seine Frau noch einen kleinen Fuhrbetrieb. Schon damals vermiete­ten sie Gästezimmer: 1938 verfügte das Reh­legg über 30 Betten und eine Übernachtung mit Frühstück kostete 2,40 Reichsmark. Und dabei war ein Aufenthalt mitunter sogar richtig glamou­rös, denn der Hof war Drehplatz für zahl­­reiche Heimatfilme, die zu dieser Zeit fil­misch der absolute Hit waren.

Um ihrem Leitbild gerecht zu werden, haben die beiden Cousins Franz und Hannes Licht­mann­egger, die Enkel von Sebastian, das Traditionshaus über Jahrzehnte hin­weg umge­krempelt und in ein nachhaltiges, luxuriöses Wellness­hotel mit 87 Zim­mern und Suiten, Restau­rants, Außenpool, Hallenbad, einem großen SPA-Bereich und einer noch größeren Saunalandschaft verwandelt. Das ehemalige Bauern­haus steht immer noch an seinem Platz: in der atem­­beraubenden Kulisse der Alpen, inmitten der Bio­sphärenregion Berchtes­gadener Land und mit dem National­park direkt vor der Tür.

Franz Lichtmannegger im Interview

Wir haben Franz Lichtmannegger gefragt, wie er dazu kam, den über 100 Jahre alten Familien­betrieb zu einem ganzheitlich nachhaltigen „Wellnesshotel with a Twist“ umzukrempeln. Lesen Sie seine Antworten hier im Interview.

Lust auf noch mehr nachhaltige Rehlegg-Geschichten?

Im Podcast Wherever Life Takes You von Best Western Hotels & Resorts erzählt Franz Licht­mannegger noch mehr zum Thema Umweltschutz und gibt nach dem Motto „Der Berg ruft“ in Episode 7 persönliche Insider-Tipps zum Wandern im Berchtesgadener Land. Schließ­lich sind im Berghotel Rehlegg Natur, Nachhaltigkeit und Wohlbefinden untrennbar miteinander verbunden.

Jetzt reinhören auf bestwestern.de, Apple Podcasts, Spotify und Deezer!

Weitere Neuigkeiten und Hintergründe aus dem Berghotel Rehlegg gibt es auf dem Hotel-Blog „Rehleggste Grüße“ zum Nachlesen.

Der Faktencheck

Auswahl nachhaltiger Maßnahmen im Berghotel Rehlegg

Das Berghotel Rehlegg unterstützt die Aufforstung im Klima-Hotel-Wald in Panama mit, um einen positiven CO2-Abdruck zu hinterlassen.

Gleichzeitig buddelt das Team auch selbst bei den regelmäßigen Baumpflanzaktionen vor Ort in der Ramsau.

Die Hotelwebseite ist ebenfalls CO2-neutral.

Zusätzlich gleicht das Hotel seinen CO2-Vergbrauch über Humus-Zertifikate und dabei in Kooperation mit Partnern vor Ort aus.

Für Gäste stehen E-Autos und E-Ladesäulen zur Verfügung.

Zur Energie-Gewinnung ist eine Photovoltaik-Anlage im Einsatz - eine gute Investition Dank der optimalen Hotel-Lage am sonnigen Südhang.

Weiterhin liefern zwei Blockheizkraftwerke Energie und Wärme, unter anderem für den Indoor-Pool.

Das Hotel setzt auf grünes Housekeeping mit Reinigungsmitteln, die mit effektiven Mikroorganismen arbeiten und dabei sogar aus dem benachbarten Chiemgau geliefert werden.

In ihrem eigenen "Labor" stellt die Rehlegger Kräuterfee ihre eigene Naturkosmetik her, die Gäste auch für zu Hause kaufen können.

Plastik wird im gesamten Haus vermieden, wo es geht. Stattdessen kommen wieder verwendbare Verpackungen und Behältnisse zum Einsatz.

Grundlage des F&B-Konzepts ist ein großes Lieferantennetzwerk in der gesamten Region.

Das Berghotel Rehlegg beteiligt sich an verschiedenen regionalen Tieraufzuchten und hat eigene Hotelbienen auf der großen Almwiese hinter dem Haus.

Das Berghotel Rehlegg ist in den vergangenen Jahren mit vielen Umtwelt- und Reise-Awards gekürt worden.

Berghotel Rehlegg, BW Premier Collection Familie Lichtmannegger Holzengasse 16, 83486 Ramsau